Brustvergrößerung mit Eigenfett und Stammzellen (Lipofilling)

Die operative Vergrößerung der weiblichen Brust mit Implantaten ist heute eine der weltweit am häufigsten durchgeführten plastischen Operationen, mit noch steigender Tendenz. Dabei ist auch ein Trend zu immer größeren Implantaten zu verzeichnen. Ein Grund für diesen Trend liegt sicher in der heutigen Mediengesellschaft, in der das Vorbild der attraktiven, selbstbewussten, begehrenswerten Frau als groß, schlank und dennoch mit üppigen weiblichen Reizen versehen dargestellt ist.

Für Patientinnen, die keine Implantate wollen, auf eine Brustvergrößerung aber nicht verzichten möchten, gibt es seit einigen Jahren eine interessante Alternative zur Brustvergrößerung mit Implantaten: die Brustvergrößerung durch Unterspritzung von Eigenfettgewebe, auch Lipofilling genannt. Dabei handelt es sich um die Kombination einer klassischen Fettabsaugung und einer Brustvergrößerung.

Die Vorteile für den Aufbau von fehlendem Brustvolumen oder die Wiederherstellung von verloren gegangenem Brustvolumen mit dieser neuen Methode sind offensichtlich:

  • keine Narben auf der Brust
  • kein Fremdkörper in der Brust
  • die Brust behält ihre natürliche Beweglichkeit
  • die Brust behält ihre natürliche Konsistenz
  • andauerndes Ergebnis
  • keine erschwerte Brustkrebsvorsorge
  • eine Schwangerschaft sowie das Verabreichen der Muttermilch sind anschließend bedenkenlos möglich

Allerdings sollten interessierte Patientinnen gewisse Voraussetzungen mitbringen:

  • ausreichend viel Fettgewebe für die Unterspritzung
  • eine gedehnte Haut im Bereich der Brust ist von Vorteil

Andere wichtige Hinweise:

  • vor der Operation ist eine Mammographie oder eine Magnet-Resonanz-Tomographie der Brust empfehlenswert
  • eine Lipofilling-Behandlung kann weder Brustkrebs auslösen, noch beeinträchtigt sie in irgendeiner Form die Vorsorge-Untersuchungen (Mammographie, Magnet-Resonanz-Tomographie). Patientinnen sollten lediglich Ihren zuständigen Radiologen oder Gynäkologen vor der Untersuchung auf die Implantate hinweisen.

der Eingriff

mögliche Komplikationen

praktische Informationen

Kosten